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Die Taufe ist die Zusage der Liebe Gottes an uns
Menschen. Mit der Taufe wird ein Mensch in die christliche
Gemeinschaft aufgenommen. Man kann als Kind getauft werden, sich
aber auch in jedem anderen Alter taufen lassen. Die Taufe
begründet die Zugehörigkeit zu Gott. Dieser ist in
allen christlichen Religionen derselbe - egal, ob Sie
evangelisch, katholisch oder orthodox sind. Deshalb gilt die
Taufe immer und man kann und muss nicht ein zweites mal getauft
werden. Auch wenn Sie zwischenzeitlich aus der Kirche ausgetreten sind und wieder eintreten möchten - die Taufe gilt weiter. |
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Mit der Konfirmation bestätigen Jugendliche, was
die Eltern und Paten für sie bei der Taufe versprochen
haben: dass sie zu Gott gehören und den Weg des Glaubens
gehen möchten, dass sie zur Kirche gehören und sowohl
Hoffnung als auch Zweifel mit anderen Menschen der Gemeinde
teilen wollen. Gleichzeitig empfangen Sie Gottes Segen für
ihr weiteres Leben. Mit der Konfirmation werden die Jugendlichen volle Mitglieder der Kirche. Sie können zum Abendmahl gehen, Pate werden und in kirchlichen Angelegenheiten mitbestimmen. |
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Sind Sie noch nie Mitglied einer Kirche gewesen, können
Sie jederzeit getauft werden und damit den Eintritt in die
Kirche vollziehen. Dazu wird Ihr Pfarrer Gespräche mit Ihnen
führen, in denen die Grundbegriffe des Glaubens aber auch
alle anderen Fragen, die Sie haben, angesprochen werden. Sind Sie getauft aber irgendwann aus der Kirche ausgetreten und möchten jetzt wieder dazu gehören? Sie können unkompliziert wieder eintreten. Wenden Sie sich an eine Wiedereintrittsstelle oder an eine Pfarrerin oder einen Pfarrer Ihres Vertrauens. |
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Haben Sie die Frau oder den Mann Ihres Lebens gefunden und
möchten heiraten? Bei der kirchlichen Trauung bitten die Brautleute um den Segen und die Begleitung Gottes auf ihrem zukünftigen gemeinsamen Lebensweg. Vor Gott, vor Freunden und Verwandten bringen Sie sichtbar zum Ausdruck, dass sie sich für einander entschieden haben und sie versprechen mit ihrem Ja-Wort, "in guten wie in bösen Tagen" füreinander da zu sein. Wenn Ihre Partnerin oder Ihr Partner nicht Mitglied der evangelischen Kirche ist, müssen Sie auf den Segen Gottes für den gemeinsamen Lebensweg nicht verzichten. Statt einer Trauung kann dann ein Gottesdienst zur Eheschließung oder auch eine ökumenische Trauung stattfinden. |
![]() 0800 - 111 0 111 oder 0800 - 111 0 222 24 Stunden täglich anonym, vertraulich und gebührenfrei |
Nicht immer verläuft der Lebensweg eben - es gibt
Höhen und Tiefen. Die Kirche möchte Menschen auch Hilfe
in Krisen und Notsituationen geben. Deshalb gibt es verschiedene
Seelsorge-Angebote. Das können Gespräche mit
Seelsorgern in der Gemeinde oder im Krankenhaus sein. Es gibt
spezielle Notfallseelsorger oder auch die anonyme
Telefonseelsorge, wo jederzeit jemand für Sie und Ihre
Probleme ein offenes Ohr hat und zu helfen versucht. Seelsorger sind per Gesetz zur Verschwiegenheit verpflichtet und können auch nicht durch Gerichte zur Aussage gezwungen werden. |
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In vielen Kirchengemeinden gibt es neben dem Gottesdienst weitere Angebote. Das reicht von Krabbelgruppen für Eltern mit Kleinkindern über Kindertreffs, Junge Gemeinde und Gesprächskreise für alle Altersgruppen bis hin zu Bastel-, Sport- und Gedächtnis-Training-Gruppen für Senioren. Im Rahmen der Evangelischen Erwachsenenbildung finden in vielen Kirchengemeinden interessante Vorträge, Kurse und Veranstaltungen statt. Erkundigen Sie sich in Ihrer Kirchengemeinde oder lesen Sie im Gemeindebrief, wo, wann und was es für Angebote gibt. |
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Sie sind herzlich eingeladen zum Zuhören bei
Kirchenmusiken und Konzerten, die in verschiedenen Kirchen
angeboten werden. Vielleicht haben Sie aber auch Lust, selbst in einem Chor mitzusingen oder im Posaunenchor mitzuspielen - viele Gemeinden haben Chöre und freuen sich über jeden der dazu kommt. |
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Ist ein Mensch gestorben, müssen die Angehörigen Abschied nehmen. Auch auf diesem schweren Weg möchte die Kirche Sie begleiten. Der Beerdigung geht ein Trauergespräch zwischen den Hinterbliebenen und dem Pfarrer voraus, in dem für Trauer und Erinnerungen, für persönliche Fragen und die Gestaltung der Beerdigungsfeier Zeit und Platz ist. Wenn Angehörige, Freunde und andere Gemeindeglieder mit dem Verstorbenen den letzten Weg gemeinsam gehen, helfen Lieder und Gebete, die Ansprache über ein Bibelwort und der Rückblick auf das Leben des Verstorbenen beim Abschied nehmen. Die christliche Hoffnung, dass Gott auch den Toten nahe ist und der Tod nicht das letzte Wort hat, ist die Brücke vom Tod zum Leben. |