Krankenhausseelsorge in den Krankenhäusern Werner-Forßmann-Krankenhaus und Martin-Gropius Krankenhaus Eberswalde einschließlich der forensischen Stationen.

Eine Krankheit und die damit verbundene Behandlung im Krankenhaus bedeuten für die meisten Menschen eine neue und ungewohnte Situation. Die Umgebung ist Ihnen fremd, sie stehen vor schwierigen Entscheidungen und müssen manchmal ihre ganze Lebensplanung verändern.
In beiden Eberswalder Krankenhäusern ist die Krankenhausseelsorge ein Angebot der Begleitung der Patientinnen und Patienten und ihrer Angehörigen und damit eine Ergänzung der medizinischen, pflegerischen und therapeutischen Hilfe.
Sie hat ihren Grund in der Liebe Gottes zu den Menschen, wie sie in der Bibel bezeugt ist.
Auf Grund des Artikels 4 des Grundgesetzes ist es den Krankenhausseelsorgerinnen und Krankenhausseelsorgern gestattet, Menschen im Krankenhaus unabhängig von ihrer Religionszugehörigkeit zu besuchen und ihnen Seelsorge anzubieten.

Krankenhausseelsorgerin Pfarrerin Monika Feldmann, Foto: Mikatsch
"Als Krankenhausseelsorgerin bin ich durch Zuwendung und Gespräch bemüht, dem einzelnen Menschen in seiner jeweiligen Lebenssituation und seelischen Verfassung gerecht zu werden. Da ich nicht im Diagnose- und Behandlungsablauf des Krankenhauses verplant bin, habe ich Zeit für Menschen, die ihre Krankheit als Lebenskrise erfahren, deren Leben bedroht ist, die sterben, die geheilt sind, die sich über eine Geburt freuen, die Krankheit, Genesung oder Sterben ihrer Angehörigen miterleben.
Seelsorge geschieht aber auch in Gottesdiensten, Andachten, Abendmahlsgemeinschaften und Aussegnungen von Verstorbenen. Sie bieten die Möglichkeit, zur Ruhe zu kommen und sich mit der Situation, mit sich selbst und mit Gott auseinander zu setzen."
Krankenhausseelsorgerin im Gespräch mit einer Patientin, Foto: Mikatsch
Sie erreichen

Frau Pfarrerin Monika Feldmann

noch bis zum Jahresende 2011, danach wird die Stelle - hoffentlich bald - neu besetzt,

im Werner-Forßmann-Krankenhaus,
Haus 3, Zimmer 10.10,
Fon: 03334/692327 (mit Anrufbeantworter),

im Martin-Gropius Krankenhaus,
Zimmer A 222,3 (Eingang vom Innenhof),
Fon: 03334/53638 (mit Anrufbeantworter).

Falls Sie die Krankenhausseelsorgerin nicht direkt erreichen, nutzen Sie für Ihr Anliegen bitte den Anrufbeantworter oder wenden Sie sich an das Leitungsbüro des Kirchenkreises (Fon: 03334/205920). Frau Feldmann wird sich dann mit Ihnen in Verbindung setzen.

Die Krankenhausseelsorge im Evangelisch-Freikirchlichen Krankenhaus und Herzzentrum in Bernau, Ladeburger Straße 17, wird durch Herrn Pastor Ralf-Peter Greif, Mobil: 0162-2388956, und Herrn Diakon Lutz Bratfisch, Mobil: 0173-6429852, wahrgenommen. Sie erreichen beide auch unter der Telefonnummer 03338/694933.

Fenster der Johanniskirche in Eberswalde

Für schwerstkranke Menschen am Ende Ihres Lebensweges gibt es das Hospiz am Drachenkopf in Eberswalde, Erich-Mühsam-Straße 17.

Hier werden Menschen aufgenommen und in liebevoller Zuwendung betreut, die an einer unheilbaren Krankheit (z.B. Krebs, Aids, Nerven- u. Muskelerkrankungen) leiden und am Ende ihres Lebensweges stehen. Unter Berücksichtigung persönlicher Wünsche und Bedürfnisse erfahren Erkrankte hier eine ganzheitliche, schmerzlindernde Pflege und Angehörige Entlastung.
Den Pflegedienstleiter, Herrn André Heenemann, erreichen Sie unter der Telefonnummer: 03334/5263-0.
Herr Bernd Butschkau organisiert den ambulanten Hospizdienst - die Begleitung sterbender Menschen und Hilfe für Angehörige zu Hause, im vertrauten Umfeld. Seine Telefonnummer ist 03334/5263-12.
Weitere Informationen erhalten Sie auf den Seiten des Hospizes des Evangelischen Vereins "Auf dem Drachenkopf" e. V..
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