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RSSPrint

Exkursion in die KZ-Gedenkstätte Ravensbrück

Schwerpunkt: "Die SS - Aufseherinnen im Frauen-KZ Ravensbrück"

Sa, 18.5. 9:30-17 Uhr
KZ-Gedenkstätte Ravensbrück
Straße der Nationen 1, 16798 Fürstenberg/Havel
16798 Fürstenberg/Havel
Link zu Google Maps
Art der Veranstaltung / Kategorie
Sonstiges, Führungen
Aufgeführte Werke
Individuelle Anreise zur Gedenkstätte in Fürstenberg/Havel, Strasse derNationen 1, Treffpunkt 9.30 Uhr vor dem Info-Gebäude am Gedenkstätteneingang
Gemeinsamer geistlicher Beginn
Führung über das Gedenkstättengelände
Gemeinsames Mittagessen (Voranmeldung erbeten)
Seminar mit Dr. Simone Erpel zum Thema:
"Die SS-Aufseherinnen des Frauen-Konzentrationslagers Ravensbrück"

Es gab etwa 3.340 Aufseherinnen. Sie bewachten weibliche Häftlinge bzw. wurden im Frauen-Konzentrationslager Ravensbrück für den Einsatz in anderen Konzentrationslagern trainiert. Willkür und Gewalttätigkeit waren an der Tagesordnung.
Außerhalb des Lagerzauns waren die bewachten Häftlingskolonien für die Öffnentlichkeit sichtbar: im benachtbarten Fürstenberg und Umgebung sowie später in den Rüstungsbetrieben mit KZ-Außenlagern.
Das Seminar möchte einen Überblick zu den Fragen geben: Wer waren die Aufseherinnen? Warum weigerten sich nur Wenige, als Aufseherin im KZ zu arbeiten?

Interpret(en)
Welchen Handlungsspielraum hatten sie und an welchen Verbrechen waren sie beteiligt? Und schließlich: Warum wurde die Mehrheit dieser Frauen nach dem Kriegsende 1945 strafrechtlich nicht verfolgt, sondern konnte unbehelligt in ihr altes Leben zurückkehren?

Das Konzentrationslager Ravensbrück wurde am 30. April 1945 befreit. Von 1939 bis 1945 war Ravensbrück das zentrale Frauen-Konzentrationslager des NS-Regimes. Mehr als 120.000 Frauen und Kinder aus über 30 Ländern sowie 20.000 Männer und 1.200 weibliche Jugendliche wurden dorthin verschleppt. Zu dem Lagerkomplex gehörten neben dem Frauenlager ein kleineres für Männer, zahlreiche Außenlager, das Siemenslager und das „Jugendschutzlager“ Uckermark. Mindestens 28.000 Häftlinge wurden hier ermordet.

Anmeldungen bis 2. Mai unter frauen@kirche-barnim.de oder im Pfarramt Groß Schönebeck 033393-341

Zielgruppe
Frauen, Männer
Eintritt
10 Euro
Eingetragen von:
KK Barnim | Kreisbeauftragte für die Arbeit mit Frauen
Eisenbahnstraße 84
16225 Eberswalde
Name des Ansprechpartners
Pfarrerin Sabine Müller
frauen(at)kirche-barnim.de

Letzte Änderung am: 15.02.2019